Die beteiligten Institutionen des CHANCE-Netzwerkes führen zahlreiche unterschiedliche Projekte durch, die hier näher beschrieben werden.
Alle Aufgaben, die bei der Senatorin für Justiz und Verfassung im Rahmen des CHANCE-Netzwerk Projekts erfüllt werden, sind auf der Seite zu unserem Team beschrieben.
Die Aufgaben der Sozialen Dienste der Justiz im Lande Bremen umfassen die Bewährungshilfe, Gerichtshilfe und Führungsaufsicht, entsprechend der gesetzlichen Grundlagen. Sie leisten einen Beitrag zur inneren Sicherheit, indem sie mit ihrer Arbeit durch ein ambulantes Angebot der Hilfe, Unterstützung und Kontrolle die (Re-) Integration von straffälligen Menschen in die Gesellschaft fördern und die Begehung weiterer Straftaten reduzieren.
Gefördert durch: Senatorin für Justiz und Verfassung
Beteiligte Institutionen: Justizvollzugsanstalt Bremen, Agentur für Arbeit, öffentliche Schulen, Beschäftigungs- und Ausbildungsträger in Bremen
Ziel: Ziel ist die perspektivische Beratung sowie die Vermittlung von jugendlichen Insassen in Schule, Ausbildung und Beschäftigung, sowohl während der Haftzeit als auch nach der Entlassung.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Berufshilfe im Jugendvollzug.
Gefördert durch: Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Jobcenter Bremen
Beteiligte Institutionen: Jobcenter Bremen
Ziel: Das Projekt koordiniert und betreut Arbeitsgelegenheiten und Beschäftigungsverhältnisse in verschiedenen Arbeitsfeldern. Oberstes Ziel ist die langfristige Integration der Maßnahmeteilnehmer in den allgemeinen Arbeitsmarkt.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Projekts "Beschäftigung & Qualifizierung".
Laufzeit: 01.12.2025-01.12.2027
Gefördert durch: Erasmus+, Bundesinstitut für Berufsbildung
Beteiligte Institutionen: Hoppenbank e.V. (Straffälligenhilfe Bremen), Interchange Non-Profit gUG (Deutschland, Projektkoordination), CPIP – Center for Promoting Lifelong Learning (Rumänien), Gefängnis Oradea (Rumänien), Päpstliche Universität Johannes Paul II. (Polen), Staatsanwaltschaft Kocaeli (Türkei)
Assoziierte Partner: Bundesverband Legasthenie & Dyskalkulie e.V., Justizvollzugsanstalt Bremen, Dr. Martin Bloomfield
Ziel: Die Lernbedingungen im Strafvollzug sollen durch inklusive und flexible Bildungsangebote und durch Stärkung der pädagogischen Kompetenzen der Mitarbeitenden verbessert werden. Weitere Ziele des Projekts sind die Entwicklung eines Screening-Verfahrens zur Erkennung von Lernstörungen sowie die Erstellung angepasster Lehr- und Lernmaterialien für Inhaftierte mit Dyslexie.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von FLEXability.
Gefördert durch: swb, Kooperationsstelle Kriminalprävention
Beteiligte Institutionen: Senator für Inneres und Sport, regionale Malerbetriebe und Graffiticleaner
Ziel: Im Rahmen von arbeitstherapeutisch angeleiteten Sanierungsarbeiten, bekommen Teilnehmer:innen die Möglichkeit der Integration in den Arbeitsmarkt. Durch das gemeinsame Entfernen von Graffitischriften und -bildern wird das Stadtbild verschönert, eine bessere Integration in die Nachbarschaft gefördert und ein Zugang zum Malerberuf geboten.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Projekts "Frische Wände für's Quartier".
Laufzeit: seit 01.03.2010
Gefördert durch: Senatorin für Justiz und Verfassung
Beteiligte Institutionen: Justizvollzugsanstalt Bremen
Ziel: Die Teilnehmenden sollen im Bereich Basiskompetenzen durch niedrigschwellige, motivierende Lern- und Erfahrungsangebote individuell gefördert werden. Es sollen grundlegende Arbeitsweisen eingeübt werden um die Jugendlichen dazu zu befähigen, einen strukturierten Arbeits- oder Schultag zu bewältigen. Hierzu gehören insbesondere die Stärkung der Lernmotivation und Konzentrationsfähigkeit, der Erwerb von Lernstrategien, sowie die Förderung der sozialen Kompetenzen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von stepbystep – Arbeits-/Ergotherapie im Jugendvollzug.
Gefördert durch: Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz
Ziel: Das Angebot richtet sich an Personen, die gegenüber ihrer (Ex-)Partnerin oder ihrem (Ex-)Partner psychische, physische, sexualisierte oder digitale Gewalt ausgeübt haben. Es stärkt die Fähigkeit, Gewaltbereitschaft frühzeitig zu erkennen, Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen und Rückfallrisiken effektiv zu verringern. So wird eine Grundlage für sichere und respektvolle Beziehungen geschaffen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von Intervention.plus.
Gefördert durch: Postcode Lotterie
Beteiligte Institutionen: Schulen
Ziel: Jugendliche lernen in dialogorientierten Workshops praxisnah, was kriminelles Verhalten wirklich bedeutet – und welche Wege es gibt, anders zu handeln. Das Projekt hat zum Ziel Ängste vor Hilfe abzubauen, Vorurteile zu hinterfragen und echte Handlungsalternativen denkbar zu machen, bevor eigene Erfahrungen mit Straffälligkeit gemacht werden.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von PEERspective.
Gefördert durch: Senatorin für Justiz und Verfassung
Ziel: Das Projekt bietet Menschen, die ihre Geldstrafen nicht bezahlen können, ein umfängliches Unterstützungsangebot, um eine Ersatzfreiheitsstrafe zu vermeiden.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Haftvermeidung Ersatzfreiheitstrafe (EFS)
Beteiligte Institutionen: Justizvollzugsanstalt Bremen
Ziel: Der Verein Hoppenbank bietet eine wöchentliche Sprechstunde für U-Haftgefangene der JVA Bremen an, die einen besonderen Hilfebedarf aufweisen. Die angebotenen Maßnahmen bieten dem inhaftierten Menschen einen festen Wohnsitz und umfassende sozialpädagogische Betreuung. Primäres Ziel der Betreuung ist es, die Sozialprognose für die bevorstehende Hauptverhandlung zu verbessern, um einer erneuten Inhaftierung entgegenzuwirken.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Untersuchungshaftvermeidung.
Laufzeit: 01.01.2025-31.12.2025
Gefördert durch: Senatorin für Justiz und Verfassung, swb, Heines Stiftung
Beteiligte Institutionen: Justizvollzugsanstalt Bremen
Ziel: Ziel ist es, die Bindung zwischen dem inhaftierten Elternteil und seinen Kindern aufrechtzuerhalten und zu stärken. Die Resozialisierung für die inhaftierten Elternteile soll durch sichere soziale Beziehungen erleichtert, die Entwicklung und Resilienz bei den Kindern gefördert und Angehörige entlastet werden.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Eltern-Kind-Angebote.
Laufzeit: Mai 2024-Mai 2025
Gefördert durch: COPE (Children of Prisoners Europe)
Beteiligte Institutionen: Justizvollzugsanstalt Bremen
Ziel: Ziel ist es, den familiären Zusammenhalt zu stärken sowie Inhaftierten und ihren Familien wertvolle gemeinsame Momente zu ermöglichen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Projekts "Game with Mum and Dad".
Laufzeit: 01.08.2025-31.08.2026
Gefördert durch: Connecting Hearts Foundation for Children of Prisoners
Beteiligte Institutionen: Justizvollzugsanstalt Bremen
Ziel: Inhaftierte Mütter und Väter haben die Möglichkeit, für ihre Kinder (Gute-Nacht-) Geschichten aufzunehmen. Dadurch soll der familiäre Zusammenhalt gefördert, die Sprachkompetenz und Lesefreude der Kinder unterstützt und ein Bildungs- und Qualifizierungsprozess bei den Inhaftierten in Gang gesetzt werden.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Projekts "Ich lese für dich".
Ziel: Ziel ist es, die Rechte von Kindern zu wahren und die Eltern-Kind-Beziehung trotz der räumlichen Trennung zu stärken. Die Landeskoordinierungsstelle versteht sich als Schnittstelle zwischen Familien, der Justiz und der Kinder- und Jugendhilfe und bietet sowohl betroffenen Familien und Angehörigen als auch Fachkräften und Institutionen Unterstützung.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Landeskoordinierungsstelle Kinder von Inhaftierten.
Beteiligte Institutionen: Justizvollzugsanstalt Bremen
Ziel: Ziel sind schöne gemeinsame Momente für Kinder und ihre Bezugspersonen, mit und ohne den inhaftierten Elternteil, in denen Bindung, Entspannung und Entlastung gefördert werden.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von RAUSZEIT.
Laufzeit: 01.11.2025-31.10.2027
Gefördert durch: Erasmus+
Beteiligte Institutionen: Hoppenbank e.V. (Projektkoordination), Interchange Non-Profit gUG (Deutschland), Centrul pentru Promovarea Invatarii Permanente (Rumänien), Penitenciarul Oradea (Justizvollzugsanstalt, Rumänien), Athens Lifelong Learning Institut (Griechenland), EUTHRIVE (Italien)
Assoziierte Partner:innen: SHH – Schweizer Haus Hadersdorf (Österreich), Justizvollzugsanstalt Bremen (Deutschland), Justizvollzugsanstalten Chania und Agia Rural (Griechenland)
Ziel: Das Projekt soll praxisnahe Werkzeuge liefern, um Justizakteur:innen langfristig im Bereich der psychischen Gesundheit zu stärken bzw. zu entlasten. Dazu gehören beispielsweise die Entwicklung von Richtlinien, die Erstellung eines Evaluations-Toolkits zur mentalen Gesundheit und Pilotprojekte zur inklusiven psychischen Gesundheit.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Projektes "HOPE".
Laufzeit: 01.01.2023-31.12.2026
Gefördert durch: Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Europäischer Sozialfonds
Beteiligte Institutionen: Justizvollzugsanstalt Bremen
Ziel: Ziel ist die berufliche und soziale Integration von Menschen mit Straffälligenhintergrund durch individualisierte Hilfestellungen, Beratungen und Vernetzungstätigkeiten.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Integrationscoaching Arbeit und Gesundheit.
Gefördert durch: Hand in Hand für Norddeutschland, Bürgerstiftung Bremen
Ziel: Das übergeordnete Ziel ist die Stärkung der Eigenverantwortung und der Selbstwirksamkeit. Das Projekt setzt dabei auf die Aktivierung innerer und kollektiver Ressourcen durch einen Peer-to-Peer-Ansatz innerhalb einer unterstützenden Struktur.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Fotogruppe.
Gefördert durch: Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, swb, Aktion Mensch
Ziel: Die Teestube ist ein tagesstrukturierendes Versorgungs-, Beratungs- und Kommunikationszentrum in der ambulanten Betreuung von haftentlassenen, haftbedrohten und sozial benachteiligten Menschen in Bremen. Diese werden durch Mahlzeitangebote, Beratung und Betreuung unterstützt und profitieren sozialer Teilhabe. Außerdem werden hier Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen und gemeinnützige Arbeit zur Vermeidung einer Ersatzfreiheitsstrafe durchgeführt.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Teestube.
Gefördert durch: Deutsche Fernselotterie, Sparkasse Bremen, Spendenaktion Glückspfennig der Beschäftigten und Airbus
Ziel: Die Theater-Workshops sollen einen Raum der Begegnung zwischen Menschen mit Hafterfahrung und Menschen aus dem Quartier bieten, diese theaterpädagogisch begleiten und künstlerisch verarbeiten.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Theaterprojekts "Gehe nicht über Los!".
Gefördert durch: Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration
Ziel: Das Projekt wendet sich an Straffällige, die aus dem Justizvollzug entlassen werden, unter Bewährungsaufsicht stehen, von Haft oder einem neuen Strafverfahren bedroht sind und zur Überwindung ihrer sozialen Schwierigkeiten Unterstützung bedürfen. Die Betroffenen werden hier auf ein straffreies und eigenständiges Leben vorbereitet und bei der Bewältigung des Alltags und individuellen Problemlagen unterstützt.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von Ambulant betreutes Wohnen (AHAB).
Gefördert durch: Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration
Ziel: Das Haus Fedelhören ist ein stationäres Wohnprojekt für haftentlassene, von Haft bedrohte oder unter Bewährung stehende männliche Erwachsene, die wegen ihrer besonderen sozialen Schwierigkeiten von sich aus nicht in der Lage sind, ihre Probleme zu bewältigen. Hier erhalten sie Unterstützung zum Führen eines eigenständigen, straffreien und menschenwürdigen Lebens entsprechend den eigenen Bedürfnissen und Wünschen, für die Befähigung zur Selbsthilfe und für das Erkennen und Nutzen der eigenen Ressourcen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von Haus Fedelhören.
Gefördert durch: Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration
Beteiligte Institutionen: Haus & Grund Bremen e.V.
Ziel: In diesem Projekt wird langzeitobdachlosen Menschen mit festem Wohnraum und einer sozialpädagogischen Begleitung geholfen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von Housing First.
Ziel: Hier erhalten erwachsene Frauen und Männer, die von Strafe bedroht, inhaftiert, haftentlassen oder hafterfahren sind, sowie deren Angehörige Unterstützung. Es wird zu allen Themen der Lebensführung beraten, besonders die Sicherung des Lebensunterhaltes sowie eine psychosoziale Begleitung sind Schwerpunkte.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Sozialberatung im "Tivoli".
Beteiligte Institutionen: Justizvollzugsanstalt Bremen
Ziel: Das Projekt leistet Hilfestellung für Menschen, die von Überschuldung bedroht oder bereits überschuldet sind. Das Angebot dient der Existenzsicherung, unterstützt Ratsuchende, einen Überblick über ihre Schuldensituation zu erhalten sowie Regulierungsmöglichkeiten zu besprechen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Schuldnerberatung.
Beteiligte Institutionen: Amt für Soziale Dienste, unterschiedliche Träger sozialer Unterstützungsangebote
Ziel: Das Projekt befasst sich mit der Vermeidung von Wohnungsverlust bei Inhaftierung, Vermittlung in Notunterkünfte nach Haftentlassung sowie Beratung zu Möglichkeiten der Wohnraumsuche.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Zentralen Fachstelle Wohnen (ZFW).
Ziel: Das IBEWO ist ein Angebot der ambulanten Betreuung im eigenen Wohnraum und richtet sich an Männer und Frauen mit einem besonderen Hilfebedarf. Ziel der intensiven Begleitung ist ein guter Übergang in die Freiheit, die Stabilisierung im neuen Lebensumfeld und damit die Ermöglichung einer autarken und straffreien Lebensführung.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Projektes "Intensiv Begleitetes Wohnen (IBEWO)".
Ziel: Ziel des Angebots ist die Vermeidung einer Ersatzfreiheitsstrafe aufgrund einer unbezahlten Geldstrafe durch umfassende Beratung und Unterstützung.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite zur Vermeidung von Ersatzfreiheitsstrafen.
Ziel: Die Angehörigenberatung richtet sich an die Familien von inhaftierten Männern und Frauen. Inhalte der Beratung sind unter anderem die Kontaktaufnahme zur inhaftierten Person, die Sicherung des Lebensunterhaltes sowie der Wohnkosten, Neuordnung der Lebensumstände sowie Entlastungsgespräche.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Angehörigenberatung.
Ziel: Das AngehörigenCafé auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt Bremen bietet den Besucher:innen Informationen, Austausch mit Gleichgesinnten, fachliche Unterstützung und kann auf weitere Angebote der freien Straffälligenhilfe verweisen, die den Betroffenen ihren Lebensalltag erleichtern.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des AngehörigenCafés.
Ziel: Die Gruppe bietet einen geschützten Raum, um sich mit anderen Frauen in ähnlicher Lebenslage ohne Vorurteile auszutauschen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Gruppenangebots für Partnerinnen von Inhaftierten.
Ziel: Das Angebot richtet sich an Personen, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder bereits betroffen sind und zielt darauf ab, den Eintritt der Wohnungslosigkeit zu verhindern oder zu beenden. Darüber hinaus stehen wohnungslosen Personen Schlaf-, Dusch- und Kochgelegenheiten sowie Verpflegung zur Verfügung.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Beratungsstelle und Notunterkunft.
Ziel: Das Wohnheim ist ein stationäres Hilfeangebot für wohnungslose Männer und Frauen, deren besonderen Lebensverhältnisse mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind und die einen intensiven Hilfebedarf haben. Die Unterbringung im Übergangswohnheim hat die Zielsetzung, den individuellen Hilfebedarf des einzelnen Bewohners festzustellen und ihn im Rahmen seiner persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu fördern, um eine möglichst adäquate und eigenständige Lebensführung zu erlangen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Übergangswohnheim Wilhelm-Wendebourg-Haus.
Beteiligte Institutionen: Amt für Jugend und Familie
Ziel: Ziel des Angebots ist es, die Lebenslagen der Betreuten zu verbessern, individuelle Fähigkeiten zu fördern und zusätzliche Kompetenzen zu vermitteln, um ein eigenverantwortliches, selbstbestimmtes Leben zu führen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Betreuten Wohnen für Jugendliche und junge Volljährige.
Beteiligte Institutionen: Jugendgerichtshilfe Bremerhaven, Amt für Jugend, Familien und Frauen
Ziel: „Holzbock“ ist eine Einrichtung zur Ableistung von gemeinnütziger Freizeitarbeit und zur Opferentschädigung durch Erbringung von Arbeitsleistungen für Jugendliche und junge Erwachsene. Ziel ist die Vermeidung von Jugendarrest und weiteren strafrechtlich relevanten Handlungen. Außerdem wird Hilfestellung und Vermittlung zur Bewältigung aktueller Problemlagen geleistet.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Jugendwerkstatt "Holzbock".
Ziel: Am "Sozialen Trainingskurs" nehmen straffällig gewordene junge Menschen im Alter von 14-21 Jahren teil. Das Ziel ist die Auseinandersetzung mit der begangenen Straftat. Es soll ein Bewusstseinsprozess bei dem Jugendlichen/jungen Erwachsenen eingeleitet sowie soziale Kompetenzen vermittelt werden. Damit sollen ein Arrest und erneute strafrechtliche Auffälligkeiten vermieden werden.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite zu den Sozialen Trainingskursen.
Ziel: Die Betreuungsweisung ist eine richterliche Weisung für straffällig gewordene Jugendliche und Heranwachsende, sozialpädagogische Betreuung in Anspruch zu nehmen. Während der intensiven Einzelfallhilfe werden die Jugendlichen und Heranwachsenden dazu angehalten sich mit ihren Lebensthemen auseinanderzusetzen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite zu den Betreuungsweisungen.
Beteiligte Institutionen: Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendgerichtshilfe
Ziel: Der Täter-Opfer-Ausgleich bemüht sich darum, nach einer Straftat die Aussprache, Entschuldigung, Versöhnung und Wiedergutmachung zwischen Opfer und Täter herbeizuführen. Es soll versucht werden, die negativen Folgen einer Straftat zu verringern.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Täter-Opfer-Ausgleichs.
Ziel: Ziel ist die Vermeidung einer Ersatzfreiheitsstrafe durch Vermittlung in gemeinnützige Arbeit.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite zur Geldstrafentilgung.
Ziel: Das Frauenhaus der GISBU bietet einen sicheren Schutzraum für Frauen und Mütter mit Kindern, die von häuslicher Gewalt betroffen, Opfer von Menschenhandel und/oder Zwangsprostitution geworden sind. Darüber hinaus wird auch Beratung und Unterstützung bei drohender Wohnungslosigkeit angeboten.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Frauenhauses.
Ziel: Hier werden Frauen und Männer beraten, die von häuslicher Gewalt bedroht oder betroffen sind. Ziel ist die Information über Gewaltschutz, das Aufzeigen von Handlungsmöglichkeit und die Unterstützung bei der Entscheidungsfindung für die weiteren Schritte.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Frauenberatungsstelle/Beratungsstelle für Menschen in gewaltgeprägten Lebensumständen.
Ziel: Das Angebot richtet sich an erwachsene männliche Täter, die gegenüber ihren (Ex-)Partnerinnen gewalttätig geworden sind oder befürchten, gewalttätig zu werden. Ziel der Täterarbeit ist es, Gewaltkreisläufe zu durchbrechen, gewaltausübenden Menschen einen Weg aus der Gewalttätigkeit zu ermöglichen, häusliche Gewalt dauerhaft zu beenden und erneute Gewaltausübungen zu verhindern.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Beratungsstelle Täterarbeit.
Gefördert durch: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Beteiligte Institutionen: Senatorin für Justiz und Verfassung Bremen, Justizvollzugsanstalt Bremen und bei den Sozialen Diensten der Justiz
Ziel: Das Projekt soll dazu beitragen, antidemokratischen Haltungen und politisch und/oder religiös begründeten Radikalisierungen von jungen Menschen im Strafvollzug und während der Bewährungshilfe frühzeitig entgegenzuwirken. Darüber hinaus sollen Fachkräfte Sensibilität und Handlungssicherheit in Bezug auf gefährdete und bereits radikalisierte junge Menschen erlangen und Erfahrungen und Wissen aus dem Projekt ins Regelsystem überführt werden.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von Legato Bremen - Fachstelle für Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung.
Gefördert durch: Senator für Inneres und Sport
Ziel: Legato Disengagement ist eine zivilgesellschaftliche, unabhängige und systemische Beratungsstelle in Bremen im Rahmen des Bremer Kompetenzzentrum für Deradikalisierung und Extremismusprävention (KODEX). Das Projekt entwickelt gemeinsam mit Betroffenen alternative Lösungsstrategien, um religiöse, politische und soziale Konflikte zu klären. Das Ziel ist die Entlastung der Situation für alle Beteiligten.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von Disengagement.
Gefördert durch: Senatorin für Justiz und Verfassung
Beteiligte Institutionen: Hoppenbank e.V., Verein Bremische Straffälligenbetreuung, Justizvollzugsanstalt Bremen
Ziel: Während der Entlassungsvorbereitung können inhaftierte Männer und Frauen ihre Entlassung planen. Der EVB-Pool unterstützt bei der Vermittlung in begleitetes oder betreutes Wohnen, Langzeit- und Wiedereingliederungsmaßnahmen oder bei der Beantragung von Suchttherapien.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Hoppenbank e.V. sowie beim Verein Bremische Straffälligenhilfe.
Gefördert durch: Europäischer Sozialfond Plus
Beteiligte Institutionen: Justizvollzugsanstalt Bremen
Ziel: Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Kompetenzen in den Förderbereichen Lesen und Schreiben und eine damit verbundene erhöhte Chance der Wiedereingliederung im Sinne der Resozialisierung nach einer Entlassung der Strafgefangenen. Den Kursen in der JVA Bremen schließt eine gezielte Förderung und Betreuung der Haftentlassenen an.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der BSB - Erwachsenenbildung.
Beteiligte Institutionen: Justizvollzugsanstalt Bremen
Ziel: In jeweils 10 Qualifizierungsdurchgängen pro Projektstandort (Bremen und Bremerhaven) sollen insgesamt 200 Männer qualifiziert werden. Die Qualifizierung beinhaltet allgemeine Grundbildung (Deutsch: Rechtschreibung, Wortbildung, Satzbau) und Grundrechenarten sowie ein intensives EDV-Training. Gleichzeitig liegt ein Schwerpunkt auf dem Erwerb von Medienkompetenz und der Förderung von wichtigen basalen und sozialen Kompetenzen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von bfw - Unternehmen für Bildung.
Gefördert durch: Jobcenter Bremen, die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration,
aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds Plus
Ziel: bras bietet seinen Teilnehmenden gemeinnützige Beschäftigungsmöglichkeiten in unterschiedlichsten Arbeitsfeldern in den weitverzweigten bras-Betriebsteilen oder bei Vereinen und Institutionen. Professionelle Mitarbeitende unterstützen die Teilnehmenden bei der Entwicklung und Realisierung einer beruflichen Perspektive. Die Teilnehmenden sind überwiegend in Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (ehemals In-Jobs) tätig.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des bras e.V..
Beteiligte Institutionen: Justizvollzugsanstalt Bremen
Gefördert durch: Senator für Kultur, Senatorin für Justiz und Verfassung, Karin und Uwe Hollweg Stiftung
Ziel: Mauern öffnen e.V. hilft Strafgefangenen bei ihrer Resozialisierung, indem sie gemeinsam mit Künstler:innen Skulpturen für den privaten und öffentlichen Raum herstellen. In drei Werkstätten gestalten jugendliche und erwachsene Strafgefangene Skulpturen aus Holz, Ton und Stein. Ziel ist es, die Teilnehmenden zur künstlerischen Selbstorganisation anzuleiten, was diese als Modell zur eigenen Lebensbewältigung und Persönlichkeitsentwicklung nutzen können.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von Mauern öffnen e.V..
Beteiligte Institutionen: Justizvollzugsanstalt Bremen
Ziel: Das vielschichtige Programm richtet sich an Jugendliche, die Schwierigkeiten haben, sich an Regeln und Abmachungen zu halten. Es ist darauf spezialisiert, sie in pädagogischer Begleitung physisch und mental zu fördern, damit sie die Lebensaufgaben im Alltag besser bewältigen können. Im Mittelpunkt stehen dabei Disziplin, Respekt und Gemeinschaft, mit dem Ziel, eine verbesserte Anschlussperspektive nach der Entlassung zu erreichen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von Hood Training.